Wandern von Calvià bis Santa Ponça
Februar 5, 2010 by Maria Teresa · Leave a Comment
CALVIÀ - STURZBACH SANTA PONÇA - SANTA PONÇA.
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Dauer und Entfernung: 1 Std. 40 Min., 6,5 km.
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Schwierigkeit: Leicht.
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Aufstieg: 130 m
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Ausgangsstelle : Calvià
Dieser Ausflug beginnt im Dorf Calvià an der Bushaltestelle auf der ‘Avinguda de Es Capdellà’ und führt hinaus auf die Felder, um dann dem Lauf des Sturzbaches Santa Ponça bis zur Küste zu folgen.
Viele der ländlichen Wege durchqueren die schönen Landschaften von Calvià. Sie sind malerische Routen zwischen Feldern mit wild wachsenden Blumen und über Hügel, die von Kiefernwäldern bedeckt sind, oder sie führen an den Sturzbächen entlang, an deren Ufern zahlreiche Blumen und Büsche wachsen und der Gesang der Vögel zu hören ist.
Rundwanderung von Paguera nach Cap Andritxol
Februar 4, 2010 by Maria Teresa · Leave a Comment
PEGUERA - DER BERG FORNELLS - DER WACHTURM - CAP ANDRITXOL - CALÓ D´EN MONJO - CALA FORNELLS - PEGUERA
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Dauer und Entfernung: 2 ½ Std., 6,5 km
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Schwierigkeit: Niedrig, leichtes Auf- und Absteigen.
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Gefälle: 180 m.
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Ausgangsstelle
: Bus nach Peguera, Haltestelle Cala Fornells.
Das kleine felsige Vorgebirge, das Peguera von Camp de Mar trennt, ist die ideale Umgebung für eine Wanderung. Es gibt beeindruckende Ausblicke von Cap Andritxol. Ein herrliches Panorama von Bergen, Tälern und Küsten und die unterschiedlichsten Türkis- und Blautöne des Meeres werden sich vor den Objektiven Ihrer Fotokamera öffnen. Am Horizont sieht man den rauen Gipfel des Berges Galatzó (1.026 m), der an diesem Ort Magie verbreitet.
Die Wanderung beginnt in der Nähe der Bushaltestelle Cala Fornells und führt durch eine Gegend mit Heidekraut, Lavendel und mit den feinen blauen Blumen der Globularia; ein voller Genuss für die Sinne. Im Hinblick auf die Ausblicke möchten wir die Felseninseln El Toro und Rafaubetx erwähnen. Die Wanderstrecke ist herrlich, doch müssen Sie auch vorsichtig sein, da Sie an einem Abgrund am Meer von 180 m Tiefe entlang gehen müssen.
Von Esporles nach Valldemossa
Oktober 9, 2009 by Maria Teresa · Leave a Comment
Die mittelschwere Wanderung beginnt beim Rathaus von Esporles. Dort biegt rechts die Carrer Nou de Sant Pere (Schild „GR 221, Coll de sa Basseta“) ab. Die Route führt dann über die Plaçeta des Pla durch die Straße Carrer de Mateu Font bis zu einer Brücke über den Torrent Sant Pere und dann bis zur Plaçeta de sa Taulera. Hier verweist das Schild „Coll de sa Basseta“ links auf eine Asphaltpiste, die parallel zum Torrent de Son Cabaspre steil nach oben verläuft. Der Camí de Son Dameto führt durch eine horta, einen Obstgarten mit Zitrusfrüchten und Feigenbäumen. Schließlich wird bei einer Gabelung (Schild „Coll de sa Basseta“) geradeaus auf einen Karrenweg abgebogen und von dort nach einem etwa 15-minütigen Aufstieg eine schmale Straße erreicht, bei der links (Beschilderung) abzubiegen ist.
Die Fahrbahn verläuft nun eben Richtung Westen. Dabei bietet sich ein herrlicher Ausblick auf Esporles, den Berg Fita del Ram und die Mola de Planícia bei Banyalbufar. Man kommt dann an dem Eingangstor der Possessió Son Dameto vorbei und gelangt dann kurz darauf bei zwei Mauerpfeilern zu dem Haupttor des Landguts Son Cabaspre und biegt dann 50 Meter weiter bei einer Gabelung rechts ab (Beschilderung).
Der Camí de sa Font des Bosc verläuft nun als Asphaltpiste stetig ansteigend aufwärts, wobei Abzweigungen zu ignorieren sind. Links unten liegt ein langes Tal, in dem eine Urbanisation errichtet worden ist. Auch an den bewaldeten Berghängen sind einige Häuser zu sehen. Ganz am Ende des Tales liegt die Possessió Son Cabaspre, die von der markanten Felsnase Penyal Vermell überragt wird und die jahrhundertelang das einzige Gebäude in dem einst lieblichen Tal gewesen ist. Weiter oben erhebt sich die lang gestreckte Felswand Mola de Son Pacs, rechts vom Weg ragt der fast 600 Meter hohe Felskoloss Moleta de Son Cabaspre empor. Schließlich werden die Finca Ca’n Buades und wenig später ein Eisentor erreicht, das an den Seiten umgangen werden kann, und bei dem sich zwei Schilder („Coll de sa Basseta“ und „Camí de sa Coma Llobera“) befinden. Hier biegt man rechts ab und gelangt dann nach rund 500 Metern auf den Sattel Coll de sa Basseta, biegt dort links (Steinmännchen) und zehn Meter weiter rechts (rote Schrift „Son Pacs, Valldemossa“ und roter Pfeil auf einem Stein) auf einen Pfad ab. Der Camí de sa Coma Llobera windet sich nun in engen, sehr steilen Kehren aufwärts, wobei Steinmännchen die Richtung zeigen. Man gelangt zu einem Sattel mit einem Köhlerplatz und einer Hüttenruine, biegt dort links (zwei Steinmännchen) ab und erreicht dann auf einem Pfad (Steinmännchen, rote Kleckse) wenig später den Pas de Son Cabaspre und eine Trockensteinmauer mit einem Durchlass. Dort verweist ein roter Pfeil nach links auf einen steinigen Trampelpfad, der sich im Zickzack weiter nach oben windet. Auch hier zeigen Steinmännchen, teils auch blaue Punkte den Wegverlauf.
Schließlich stößt man auf einen weiteren Köhlerplatz, nimmt dort den rechten Abzweig (rote Kleckse, Steinmännchen) und wandert auf einem immer noch ansteigenden Pfad bis zu einer großen bewaldeten Hochebene weiter, auf der man wenig später zu einem breiten Weg gelangt. Auf diesem wird nun zweimal links abgebogen (Steinmännchen, blauer Punkt) und dann auf einer breiten Waldpiste immer geradeaus der überdachte Wasserspeicher Aljub de la Mola de Son Pacs erreicht, der sich mit einer Steinhütte und einem Brunnen 20 Meter links befindet. Auf dem Areal haben Köhler einst im großen Stil Holzkohle erzeugt.
Von dem aljub biegt man dann wieder links auf den Hauptweg, wandert dann bei einer Gabelung (blaue Markierung) geradeaus weiter und gelangt nach 200 Metern zu einer Begrenzungsmauer. Hier lohnt sich links ein kurzer Abstecher bis zu einer Abbruchkante, um den Blick auf das Meer bei der Marina de Valldemossa, den Berg Talaia Vella und das Teix-Massiv zu genießen. Von der Mauer verläuft der Pfad weiter bis zu einem Köhlerplatz und einer Hütte und von dort nach zehn Metern bis zu einer Gabelung, bei der links (roter Punkt) abzubiegen ist. Nun steigt man ohne Probleme 20 Meter durch die Felsenge Pas de sa Mola Son Pacs zu einer kleinen, niedrigen Mauer ab, hinter der kurz darauf bei einem Drahtzaun links ein Pfad beginnt (Steinmännchen). Dieser führt abwärts zu einem weiteren Zaun und einer Begrenzungsmauer und später dann (regelmäßig Steinmännchen) zum Coll de Sant Jordi, bei dem sich ein offenes Eisentor und ein Holzpfostenpfeil befinden.
Nun beginnt rechts auf einem breiten Weg, später auf einem steinigen Pfad der Steilaufstieg auf den Bergrücken des Puig de sa Comuna. Dabei zeigen durchgängig gesetzte Steinmännchen, rote und blaue Punkte den Wegverlauf. Rund 35 Minuten nach dem Coll de Sant Jordi werden dann der Gipfelpunkt der 709 Meter hohen Sa Comuna und gleich dahinter ein Köhlerplatz mit einer hohen Steinpyramide und einer Steinhütte erreicht.
Von dort verläuft der Pfad in sehr engen Kehren steil abwärts (Steinmännchen, rote Punkte) bis zu drei kleinen Wasserbecken. Hier geht es geradeaus weiter bis zu einem offenen Eisentor und danach bis zu einem überdachten Wasserspeicher. Ein Schild („GR 221, Valldemossa“) verweist nun nach links. Man gelangt auf einer steil abfallenden, teils gepflasterten Piste (rote Kreuze) zu einem Haus mit einem offenen Tor und dem Brunnen Font de na Llambies. Von hier sind auf einem Pfad immer geradeaus nach zehn Minuten die ersten Häuser von Valldemossa erreicht, bei denen es sich um die Mühle Es Molinet und die Finca Mossenya handelt. Von dort ist durch die Carrer Uruguai kurz darauf die Plaça de Bartomeu Estarás erreicht, bei der sich links gegenüber die Bushaltstelle befindet.
INFORMATION
Wegstrecke: 12 km (eine Richtung)
Nettogehzeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: 510 Meter
Anfahrt von Palma: Vom Busbahnhof in der C/. Eusebi Estada mit dem Bus L 200 nach Esporles,
Rückfahrt von Valldemossa mit dem Bus L 210, Bushaltestelle an der Plaça Campdevànol.
von Roland Otto
Küstenwanderung bei Artà
September 4, 2009 by Maria Teresa · Leave a Comment
Die leichte Wanderung beginnt am Strand Cala Mitjana an der Nordostküste Mallorcas. Doch zunächst sind von Artà rund neun Kilometer bis zum Meer zu fahren. Nach Ortsende des Städtchens biegt von der Ma-15 Richtung Capdepera bei einer Tankstelle links (Schild „Cala Torta“) die Straße zu den Calas Torta, Mitjana und Estreta ab. Die Fahrt führt dann durch die hügelige Landschaft der Serra d’Artana, die sich durch markante Berggipfel, tief eingeschnittene Talsenken und wilde Schluchten auszeichnet. Read more
Rundgang um Port Soller
September 4, 2009 by Maria Teresa · Leave a Comment
Die mittelschwere Tour beginnt am Strand Platja d´en Repic. Dort biegt bei den Schildern “Refugi Muleta” und “Es Cap Gros” eine schmale Straße ab. Die Fahrbahn windet sich in engen, steilen Serpentinen über 1,5 Kilometer hinauf zum Far del Cap Gros. Dieser Leuchtturm wurde 1842 erbaut und im Lauf der Zeit mehrmals modernisiert.
Von einer Plattform bietet sich ein famoser Ausblick auf den gegenüberliegenden Küstenabschnitt mit dem Torre Picada, die Fingerzinne Penyal Bernat, den fast 600 Meter hohen Puig de Bàlitx, das Küstengebirge Montcaire und das Eiland s´Illeta. Allerdings kann der Betrachter dabei eine Hotelruine unterhalb des Wachturms Torre Picada und eine in die Read more
Valldemossa - Deià
August 25, 2009 by Maria Teresa · Leave a Comment
Valldemossa- Deià (insgesamt ca.3h 30min): An der Bushaltestelle, nehmen wir den Weg C/del Rector Joan Mir.Wir gehen in die dritten Straße nach rechts (C/de Joan Fuster, Sportplatz) und gehen danach die zweite Straße nach links (C/de les Oliveres), an deren Ende der Wanderweg beginnt. Wir steigen in Kehren hinauf, durchqueren eine Grenzmauer und gelangen zum Pla des Pouet (1h von Valldemossa aus) und zum Grat dem wir für 20’ folgen.
Der folgende Pfad ist teilweise nur undeutlich zu sehen. Er ist mit Steinmännchen ausgezeichnet, die aber in nebligem Wetter nicht gut erkennbar sind. Nachdem wir den schmalen Teil des Kammes hinter uns gelassen haben, sehen wir links die Steinmännchen, die den Abstieg nach Deià kennzeichnen
Eine Steineichengruppe zeigt uns die Stelle, wo der Weg seinen spektakulären kurvenreichen Abstieg beginnt. Nach 20’ betreten wir den Wald und die Oliventerrasse (30’). Nach weiteren 5’ stößt man auf eine Mauerlücke: Hier können wir nach rechts den Karrenweg oder geradeaus den gepflasterten Weg nehmen, der wieder zum Karrenweg führt. Was man nicht machen sollte, ist durch die Mauerlücke weiterwandern. Nach einigen Metern verlassen wir den Weg und nehmen den linken Pfad, der an einer ausgetrockneten Quelle vorbei läuft. Kurz nachher biegen wir nach links, nehmen einen zugewachsenen Pfad und erreichen in 30’ einen Fahrweg,der uns zur Hauptstraße führt (5′). Dort gehen wir 100m nach links und nehmen dann die erste Straße nach rechts. An der nächsten Abzweigung gehen wir erneut nach rechts bis zur Berghütte Can Boi (10′)
Diese Wandertour ist am sichersten mit einem erfahrenen Wanderführer zu wandern. Quelle: Mallorca - Wander-und Reiseführer von Editorial AlpinaS.L:
Wandern um Valldemossa
Juni 29, 2009 by Maria Teresa · 2 Comments
Von Valldemossa über den Pas d´en Miquel nach Deià
Die mittelschwere Wanderung beginnt in Valldemossa in der Carrer de la Venerable Sor Aina. Von dieser Straße biegt man dann bei dem Fußballplatz rechts in die Calle Joan Fuster und kurz darauf links in die Calle de les Oliveres ab. Am Ende der Straße ist das Anwesen Ca’n Massana erreicht. Dort zweigt links bei einer Eisenkette ein Weg ab. Dieser verläuft nun durch einen Olivenhain aufwärts bis zu einem Gattertor, das auf einer Leiter überstiegen wird.
Eine breite, holprige Piste windet sich jetzt in engen Serpentinen sehr steil nach oben. Nach etwa 20 Minuten verweisen eine grüne Markierung und ein Steinmännchen rechts auf einen Pfad, der dann bald darauf wieder auf die Hauptpiste führt. Man kann aber auch einfach auf dem Weg bleiben und den Abzweig ignorieren.
Schließlich wird nach weiteren 25 Minuten eine Begrenzungsmauer mit einem Durchlass erreicht. Diese Pforte ist der Eingang zu der Hochebene Pla des Pouet. Direkt hinter dem Mauerdurchlass verweist eine hohe Steinpyramide rechts auf einen Pfad. Dieser führt zunächst parallel der Begrenzungsmauer leicht ansteigend aufwärts. Der Trampelpfad verbreitert sich dann zu einem Weg und entfernt sich von der Mauer. Steinmännchen und die blaue Schrift „Teix“ zeigen beim weiteren Aufstieg die Richtung. Schließlich werden bei hohen Stützmauern, die Spitzkehren absichern, 20 Meter hohe Felswände und wenig später der Felsdurchlass Pas d’en Miquel erreicht, bei dem sich ein Mauerpfeiler und ein Eisenkreuz befinden.
Anschließend gelangt man in wenigen Minuten zu dem Aussichtspunkt Mirador de ses Basses, der rechts zehn Meter von der Piste entfernt liegt. Hier kann der Wanderer bei einer Pause einen Traumblick auf das Meer bei Port de Canonge und die Berge Fita del Ram, die Mola de Planícia und den Puig de Galatzó genießen. Auch der Blick auf Valldemossa ist beeindruckend.
Auf dem Mirador ist an einem Stein auch eine kleine Metallplatte angebracht. Der Inschrift kann entnommen werden, dass die Tafel Rafel Estaràs Estaràs und Sebastià Trias Mercant gewidmet ist. Ersterer war Musiker und Gründungsmitglied der bekannten Musikgruppe Els Valldemossa. Rafel Estaràs, der im April 2007 verstorben ist, bildete zusammen mit seinen beiden Brüdern den Backgroundchor von Salomé. Die spanische Sängerin hat 1969 in Madrid mit dem Lied Vivo cantando bei dem Grand Prix d‘Eurovision de la Chanson den ersten Platz belegt.
Sebastià Trias Mercant lebte in Valldemossa, war Philosoph und ist im Juni 2008 gestorben. Er hat Bücher über den katalanischen Philosophen Ramon Llull, die mallorquinische Kultur und über die Landgüter von Erzherzog Ludwig Salvator geschrieben. Der österreichische Adlige besaß bei Valldemossa und Deià einst mehrere große Landsitze.
Weiter geht es dann vom Mirador de ses Basses wieder auf dem breiten, teils mauergestützten Weg moderat ansteigend zu einem kleinen Plateau und von dort zu einem Sattel. Schließlich werden nach einigen Kehren die großflächige Hoch- ebene Pla des Aritges und kurz darauf eine Gabelung erreicht, bei der eine hohe Steinpyramide und eine Kieferngruppe stehen. Hier nimmt man den linken Abzweig (rechts verläuft die Route zum Teix-Massiv).
Der Wanderer befindet sich jetzt auf dem Höhenweg, den Erzherzog Ludwig Salvador anlegen ließ. Der Camí de s’Arxiduc windet sich in steilen Kehren aufwärts. Wenig später ist die felsige Kuppe des Puig des Caragolí erreicht, dessen Gipfel rechts (Steinmännchen) mit wenigen Schritten erklommen ist. Hier haben mallorquinische Wanderer Weihnachten 1990 eine Gedenktafel zu Ehren des Erzherzogs angebracht.
Die Aussicht von dem fast 950 Meter hohen Berg zählt zu den spektakulärsten in der gesamten Serra de Tramuntana. Weit im Süden ist Palma mit seiner Bucht, das Cap Blanc und sogar der Archipel Cabrera zu erkennen. Ganz tief im Südwesten ragen der Tafelberg Mola de s’Esclop und die majestätische Silhouette des Puig de Galatzó empor. Nach Nordwesten schweift der Blick von Port de Sóller über das Küstengebirge Montcaire, den Puig Major und den Gebirgszug Serra de Son Torrella bis hin zum Puig de Massanella.
Weiter geht es vom Puig des Caragolí auf dem Höhenweg. Nach rund 250 Metern verweisen mehrere Steinpyramiden rechts auf einen Pfad, auf dem der Abstieg nach Deià beginnt. Bald ist bei einer Abbruchkante eine Stelle erreicht, bei der sich ein sensationeller Tiefblick auf die vom Meer umspülte Landzunge Sa Foradada mit ihrem Felsenloch, den Küstenabschnitt bei der Cala Deià und von Llucalcari bietet.
Anschließend schlängelt sich die Piste in sehr vielen Kehren sehr steil abwärts, wobei sie immer wieder ganz nahe an den gewaltigen Felswänden der Cingles de Son Rul·lan entlangführt. Dabei muss man sich unbedingt an die von Steinmännchen und roten Klecksen markierte Route halten. Schließlich gelangt man bei einem steinernen Backofen und einem Köhlerplatz zu einer Gabelung, nimmt dort den rechten Abzweig (roter Punkt, Steinmännchen) und folgt dann weiter der mit Steinmännchen markierten Richtung.
Später wird dann ein Tor von der Possessió Son Rul·lan und bald darauf die Font de ses Rotes mit ihrem Stollen erreicht. Zehn Meter nach der Quelle biegt man links (Steinmännchen) ab und wandert auf einem an manchen Stellen von Schneidegras bedeckten und teils gepflasterten Pfad weiter, gelangt dann zu dem Anwesen Ca’n Borras, bei dem ein aus zwei Holzpaletten errichtetes Tor überstiegen wird. Kurz darauf werden ein Flurweg (hier rechts abbiegen) und wenig später auf einer Fahrbahn das Hotel Es Molí, danach die Landstraße Ma-10 und fünf Minuten später Deià erreicht.
Information
Wegstrecke: 12 km
Nettogehzeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: 550 Meter
Anfahrt von Palma: Auf der Ma-1110 nach Valldemossa. Rückfahrt von Deià mit dem Bus L 210 nach Valldemossa (Haltestelle gegenüber dem Hotel La Residencia), Abfahrt: Mo - Sa 16 und 18 Uhr, So, Feiertage: 15 und 19 Uhr. Tourencharakter: Mittelschwere Wanderung auf Karrenwegen und steinigen Pfaden. Die Strecken Valldemossa zum Pla des Pouet und vom Puig des Caragolí nach Deià sind Teil des Langwanderwegs GR 221, der Ruta de Pedra en Sec. Beim Abstieg nach Deià (unbedingt Steinmännchen und rote Markierungen beachten!) sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig.
Einkehr: Bars in Deià.
Wandern um Deya
Juni 29, 2009 by Maria Teresa · Leave a Comment
Deià - Cala de Deià - Deià
Dauer: ca. 3 Stunden, Entfernung: etwa 6 Kilometer, Schwierigkeitsgrad: leicht

Ausgangspunkt ist das Dorf Deià, und von hier steigen wir hinab zur Cala gleichen Namens. Den Küstenweg entlang, geht es weiter zur Cala Llucalcari, und von dort gehen wir zurück nach Deià.
Die Wanderung beginnt bei Kilometer 29 an der Landstraße C-710 von Valldemossa nach Deià, am Ortseingang von Deià, wohin wir auch mit einem Linienbus gelangen. Von der Landstraße gehen wir durch die Gassen hinab zu den Brunnen von Deià, dem öffentlichen Waschplatz des Dorfes. Von hier aus geht es entlang dem Wasserlauf weiter zu einer alten Wassermühle, wo der Camino dels Ribassos beginnt. Dieser Weg verläuft am rechten Ufer eines Sturzbachbettes, dem Torrent Major. Unten angelangt, überqueren wir den Wasserlauf auf einer Brücke und folgen der kleinen Straße hinab; an ihrem Ende führen Treppenstufen hinabzurCala.
Rechts über der Cala beginnt der Camino de Alconasser, auch ‚Malerweg’ genannt: Der ‚Camino de los Pintores’ bietet herrliche Ausblicke und zieht deshalb Künstler magisch an. Auf diesem Weg gelangen wir direkt zur Cala de Llucalcari mit einer Quelle: der Fuente de Canyaret, deren Schlamm sich die Badenden gerne auf die Haut streichen. Man kann von dieser Quelle aus eine weitere, weitaus anstrengendere Wanderung hinauf zum kleinen Weiler Llogaret de Llucalcari unternehmen. Wir aber gehen den gleichen Weg zurück nach Deià.
Von Deiá nach Porto Soller
Diese Wanderung führt durch die Gemeinden Deià und Sóller. Ihre Hauptattraktion besteht darin, dass man zwei der wichtigsten Naturschönheiten aller Wanderungen durch das Tramuntana Gebirge sehen kann: Deià und den Ausblick auf Port de Sóller vom Cap Gros.
Auf der Strecke trifft der Wanderer auf wunderbare Beispiele von Berggutshöfen mit ihren Obstplantagen und Olivenhainen auf den Terrassen, sowohl in Deià (Son Bujosa, Son Coll, u.a.), als auch in Sóller (Son Mico, Can Prohom, Can Carabasseta, Can Bleda und das befestigte Gut Muleta Gran). Außerdem ist die kleine Kapelle von Castelló (17. Jhdt.) und der Leuchtturm von Cap Gros (19. Jhdt) sehenswert.
Für Naturliebhaber ist vor allem die Strecke im Wäldchen Muleta von großem Interesse, das das einzige Küstenwäldchen seiner Art im Tramuntana Gebirge ist. Andere sehenswerte Punkte sind verschiedene Felsformationen, wie beispielsweise die Felsnasen, von denen im Gebiet von Can Bleda Gips abgebaut wurde, und die alten Öfen, in denen das Rohmaterial gebrannt wurde.
Wenn Sie es nicht eilig haben, sind außerdem auch die Besichtigungen der Höhle von Deià, des Verteidigungsturms von Sa Pedrissa (17. Jhdt.) und Wanderungen durch die Örtchen Llucalcari und Port de Sóller empfehlenswert.
Wandern in Soller
Juni 26, 2009 by Maria Teresa · Leave a Comment
Von Soller nach Fornalutx
Kurze Busfahrt (15 min.) bis vor das schöne Bergdorf Fornalutx.
Rundwanderung über den Ort.
Danach Pause (20 min.) in Fornalutx auf der Plaza.
Der Wanderweg führt uns danach bergab und später über alte Steinpfade durch Olivenhaine mit interessanten Ausblicken auf die Stadt Sóller, die Berge und das Meer.
Mittagspause mit einer mall. Reissuppe in einer Finca oder in einem Olivenhain unterwegs.
Bergab geht es zum Hafen.
Leichte Wanderung – 10 km – Höhenunterschied ca. 200 m.
Je nach Jahreszeit Besuch einer Orangenplantage mit Selbstpflücken.
von Porto Soller nach Soller
Vom Hafen in Porto Soller geht es zu Fuß los bergauf durch das Hinterland von Sa Figuera bis in die Stadt Sóller.
Leichter Aufstieg aus der Stadt durch Gärten, vorbei an Fincas, an Orangen- und Olivenbäumen bis zum Mirador des Ses Barques mit einem herrlichen Blick auf den gesamten Hafen.
Vesperpause unterwegs.
Über alte Steinpfade führt der Wanderweg dann
bergab in das schöne Bergdorf Fornalutx.
Durch die kleine Ansiedlung Binibassi wandert man danach bergab in die Stadt Sóller.
Rückfahrt mit der Bimmelbahn zum Hafen.
Leichte bis mittelschwere Wanderung – ca. 14 km. Höhenunterschied: Etwa 300 m bergauf und 250 m bergab.
Je nach Jahreszeit Besuch einer Orangenplantage mit Selbstpflücken
Zum Stausee Cuber
Busfahrt von Porto Soller (40 min.) bis zum Stausee Cuber.
Der breite Wanderweg führt zunächst durch ein Hochtal am Stausee entlang und steigt danach bergan auf einen Sattel.
Vorbei geht es an der Bergesspitze des L’ Ofre mit 1.091 m.
Danach erfolgt ein etwas anstrengender Abstieg über einen uralten Weg durch die Schlucht Barranc von Biniaraitx.
Weiter geht es bergab bis in das Dorf Biniaraitx und danach in die Stadt Sóller.
Rückfahrt nach Porto Soller mit der Bimmelbahn.
Je nach Jahreszeit ist Besichtigung einer Olivenölpresse.
Mittelschwere Bergtour – 15 km – Höhenunterschied: 100 m bergauf und in Etappen 750 m bergab.
Wanderung nach Deya
Wanderung beginnt am oberen Leuchtturm vorbei mit schönen Ausblicken auf den kreisrunden Hafen.
Unterwegs Orangensaft-Trinkpause in einer Finca möglich.
Weiter geht es durch Pinienwald bis in das Dorf Lluc Alcari, danach über einen wunderschönen Küstenpfad bis in die Bucht von Deya.
Danach 40minütiger Aufstieg bis in den Ort Deya und Busrückfahrt oder nach Wunsch und Wetter, Rückfahrt mit dem Schiff möglich.
Mittelschwere Wanderung – 12 - 14 km - Höhenunterschied: 240 m bergauf und bergab.
Mirador de Ses Barques bis Cala Tuent
Kurze Busfahrt bis zum Mirador des Ses Barques. Über breite Wege und schmale Pfade wandern wir zunächst durch die Ländereien der drei Fincas von Balix bergab.
Orangensaft-Trinkpause in der unteren Balix möglich.
Danach erfolgt ein steiler Aufstieg von ca. 30 bis 40 Minuten.
Der Küstenpfad windet sich alsbald mit herrlichen Ausblicken bis in die Bucht von Tuent.
Mall. Vesperpause am Strand.
Rückfahrt mit dem Bus über die Bucht Sa Calobra
Mittelschwere bis schwierige Tour – 15 km – Höhenunterschied: 350 m bergauf und bergab.
Wandertouren auf Mallorca
Juni 26, 2009 by Maria Teresa · Leave a Comment
Wir haben aus einer Vielzahl von möglichen Routen einige herausgesucht, die gleichzeitig reizvoll und „unproblematisch“ sind, d.h., weder in Bezug auf Schwierigkeitsgrad der Strecke noch auf die Orientierung zu hohe Anforderungen stellen. Sie sind durchweg ohne einen ortskundigen Wanderführer durchzuführen.
Bei aller Wandervielfalt und Freiheit sollte man unbedingt einige Besonderheiten der Insel beachten:
Im Gegensatz zu Deutschland zum Beispiel kann auf Mallorca auch der Gipfelbereich von Bergen in Privatbesitz sein.
Eine eiserne Regel beim Wandern auf Mallorca ist es auch, dass Tore, Gatter etc. immer so hinterlassen werden, wie sie vorgefunden wurden. Ein geöffnetes Gatter muss also geöffnet bleiben, um z.B. dem Vieh die Rückkehr ins Gatter und zur Wassertränke zu ermöglichen. Deshalb: Wenn Sie Wandern abseits der öffentlichen Straßen planen, sollten Sie sich vorher zumindest beim örtlichen Fremdenverkehrsamt genau über mögliche Routen informieren oder - noch besser - Sie nehmen die Hilfe und den Service von Wander Profis in Anspruch.



